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Wir wollen Sie aber auch in dem konkreten Prozess der weiteren Kooperation begleiten und werden hier deshalb immer wieder Aus-, Ein- und Rückblicke zu einzelnen Themenfeldern geben. Der Internetauftritt kann viele Themen aber nur anreißen – wenn Sie konkrete Nachfragen haben, dann stehen wir Ihnen jederzeit persönlich Rede und Antwort.

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"Kooperation bedeutet zusammenwachsen"

Sebastian Schrage, Projektreferent der GemeindeVerbände im Kooperationsraum Mitte, im Gespräch mit GemeindeVerbände Aktuell

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Sebastian Schrage

Sebastian Schrage ist Projektreferent der GemeindeVerbände für den Kooperationsprozess. Nach den letzten Monaten, welche von vielen organisatorischen Veränderungen in der Kirchenverwaltung geprägt waren, wagt er einen Rück- und Ausblick. Ein Fazit sei vorab erlaubt: „Kooperation bedeutet Zusammenwachsen – und das kann man nicht verordnen, sondern nur fördern und vorleben“, ist er überzeugt. Im Interview stellt er sich den Fragen von „GemeindeVerbände aktuell“.

Als Projektreferent für den Kooperationsprozess haben Sie von allen Seiten Einblick in die Veränderungen. Was hat Sie am meisten überrascht?

Sebastian Schrage: Überraschung ist vielleicht das falsche Wort – beeindruckt ist vielleicht treffender. Die organisatorischen Veränderungen haben meinen Kolleginnen und Kollegen eine Menge abverlangt. Umzüge, neue Aufgaben, neue Gesichter – für manchen hat sich wirklich alles verändert. Und vor diesem Hintergrund bin ich wirklich beeindruckt, mit wieviel Verständnis und Engagement die Kolleginnen und Kollegen bei der Neuorganisation mitgemacht haben. Es blieb oft nicht wirklich Zeit zur Umgewöhnung oder Neuorientierung, denn das Tagesgeschäft ging ja weiter und wir hatten ja das Ziel, dass unsere Kunden möglichst reibungslos weiter betreut werden konnten. Dies hat bis auf kleinere Probleme auch gut funktioniert und das finde ich persönlich wirklich sehr beeindruckend.

Gab es denn auch Reaktionen von außerhalb des Hauses, die bei Ihnen aufgelaufen sind?

Sebastian Schrage: Natürlich haben wir mit Verbandsvertretern sowie weiteren Pfarrern und Kirchvorständen regelmäßig gesprochen. Und – wie gesagt – manchmal war in Details ja auch etwas Sand im Getriebe. Aber auch von dieser Seite gab es im Großen und Ganzen gute und wertschätzende Kommentare. In vielen Gesprächen wurde uns mit auf den Weg gegeben, dass es bewundernswert sei, dass alles doch recht reibungslos gelaufen sei, obwohl man sich bewusst sei, was alles verändert wurde und was man dadurch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abgefordert hätte. Dieses Lob geben wir natürlich gerne weiter.

Welche wesentlichen Veränderungen kommen denn „draußen“ bei den Kirchenvorständen an?

Sebastian Schrage: Der ein oder andere sagt uns natürlich, dass er „seinen“ alten Ansprechpartner vermisst. Doch eigentlich ist es ja das größte Lob, wenn die Kunden nicht viel von den Veränderungen mitbekommen. Das neue Organigramm und die Bündelung der Kompetenzen aus drei GemeindeVerbänden in eine kooperierende Organisation soll ja vorrangig dafür sorgen, dass wir unsere Aufgaben für unsere Kunden noch reibungsloser und zeitnäher erfüllen können. Und wenn man an die Resonanzen aus den Verbandsvertreterversammlungen in den vergangenen Wochen denkt, dann scheinen die Kirchenvorstände und leitenden Pfarrer grundsätzlich zufrieden zu sein. Über produktive Kritik  im Detail freuen wir uns aber immer, damit wir unsere Prozesse noch besser machen können. Natürlich haben wir mit Verbandsvertretern sowie weitern Pfarrern und Kirchvorständen regelmäßig gesprochen. Nach der Kooperation ist die Fusion der drei GemeindeVerbände im Kooperationsraum Mitte nunmehr in den Fokus gerückt.

Was bedeutet dieser Schritt nun?

Sebastian Schrage: Die Fusion ist die logische Konsequenz aus der Kooperation. Sie bedeutet aber im Wesentlichen „nur“, dass nun auch rechtlich und auf dem Papier das umgesetzt wird, was wir in der Struktur und gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen schon leben. Wir werden aber auch diesen Schritt weiterhin aktiv und mit einem offenen Dialog begleiten. Das bedeutet einerseits, dass wir im Kreis der Mitarbeitenden eng informieren und die einzelnen Schritte auch gemeinsam vorbereiten. Der Kooperationsprozess hat meiner Meinung nach auch deshalb so gut funktioniert, weil alle zeitnah über die nächsten Schritte informiert wurden und jeder durch den stetigen Austausch aktiv Einfluss auf den Prozess nehmen konnte. Aber auch die Kirchengemeinden vertreten durch die Kirchenvorstände und die Pfarrer werden wir weiterhin aktiv mit auf den Weg nehmen. Dieser direkte Dialog hat sich sehr bewährt, da wir so sehr praxisnah manches Problem im Vorhinein ausschließen konnten.

Und was bedeutet das in der Praxis?

Sebastian Schrage: Das bedeutet, dass wir an den bewährten Formen, wie zum Beispiel die Informationsveranstaltungen für die Kirchenvorstände oder auch dem Workcamp für die Mitarbeitenden festhalten wollen. Wir wollen viele Möglichkeiten zum direkten Dialog schaffen, um den unmittelbaren Austausch zu ermöglichen. Natürlich werden wir aber auch weiterhin über Werkzeuge wie die Internetseite www.gemeindeverbände-mitte. de oder das Medium „GemeindeVerbände aktuell“ die Beteiligten informieren und mit auf den Weg nehmen.

Was wäre Ihr persönlicher Wunsch für das neue Jahr?

Sebastian Schrage: Ich hoffe, dass wir auch die nächsten Schritte so gut meistern, wie den Weg bis hierhin. Für die Kolleginnen und Kollegen würde ich mich freuen, wenn etwas Ruhe einkehrt und sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren können.

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