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Das wichtigste Projekt: Gemeinsam Knoten lösen

Wolfgang Rabl, CEO next level consulting, im Interview mit "GemeindeVerbände Aktuell".

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Wolfgang Rabl

Wolfgang Rabl steht gerne auf der Bühne. Eine der besonderen Kompetenzen, die der Geschäftsführer der Wiener Unternehmensberatung „next level consulting“ in seiner Vita angibt, ist die Durchführung und Moderation von Großveranstaltungen. Hier ist es dann nicht selten seine Aufgabe, schwierige Veränderungsprozesse in Unternehmen im wahrsten Sinne des Wortes zu moderieren. Dazu stehen ihm aktuell 108 Experten als Berater zur Seite. In Unternehmen „alte Zöpfe abzuschneiden“ und neue Strukturen zu etablieren – das ist schon eine Mammutaufgabe. Wie schwer muss es dann erst sein, in der fast 2.000 Jahre alten katholischen Kirche eine neue Kultur des Denkens und Handelns zu ermöglichen. Darüber sprachen wir mit dem erfahrenen Manager und Berater, der mit seinem Unternehmen das Erzbistum Paderborn bei der Organisationsentwicklung des Generalvikariats begleitet.

Herr Rabl, seit 2016 haben Sie sich intensiv mit der katholischen Kirche im Erzbistum Paderborn beschäftigt. Was genau war bzw. ist Ihre Aufgabe?

Wolfgang Rabl: Das Erzbistum Paderborn hat sich vor einigen Jahren ein Zukunftsbild geschrieben. Auf Basis dieses Zukunftsbildes entstanden elf Teilprojekte. Eines davon umfasste die Herausforderung, im Rahmen der Bistumsentwicklung die Strukturen des Erzbischöflichen Generalvikariats (EGV) neu zu durchdenken und zu organisieren. In einer Ausschreibung hat unser Unternehmen den Auftrag gewonnen, das EGV auf diesem Weg zu begleiten und zu beraten. Eine zentrale Herausforderung war und ist es das Generalvikariat „vom Verwalter zum Dienstleister“ weiterzuentwickeln.

Was hat Ihren Beratungsansatz von dem Angebot Ihrer Mitbewerber damals unterschieden?

Wolfgang Rabl: Uns war es wichtig, nicht mit einem fertigen Gesamtkonzept nach Paderborn zu kommen und dieses dann der Verwaltung „überzustülpen“. Eine Organisationsentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess ohne wirkliches Ende und er kann nur Erfolg haben, wenn er vom sozialen System der Organisation akzeptiert und gelebt wird. Deshalb war es uns wichtig, diesen gesamten Prozess gemeinsam mit den Führungskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu gehen. Wir haben es den „Weg der kleinen Schritte“ genannt. Das hat die Entscheidungsträger davon überzeugt, uns als Partner auszusuchen.

Welche zentralen Aufgaben haben sich dann in den ersten Monaten für Sie herauskristallisiert?

Wolfgang Rabl: Schon während der ersten Treffen entstand das Bild eines roten Wollknäuels als Bild dafür Knoten zu lösen, welches uns fortan die gesamte Zeit symbolisch begleiten sollte. Es galt auf dem nun beginnenden Weg gemeinsam viele Knoten zu lösen. Deshalb haben wir auch in diesem Vergleich weitergearbeitet: Knoten identifizieren – Knotenteams – Knoten lösen. Diese Vorgehensweise fand sich im weiteren Prozess in gleicher Konstellation immer wieder. In der Praxis bedeutete dies, dass wir auf Grundlage des Zukunftsbildes des Erzbistums Paderborn zunächst eine neue Ablauforganisation und Prozesslandkarte für das EGV zu entwickeln. Unsere nächste Herausforderung beinhaltete es, die Aufbauorganisation anzupassen und zu modernisieren. Stetig begleitet hat uns der Strategieprozess mit der Analyse „So sind wir heute“ und der Vision „So sind wir 2024“ sowie die dadurch entstehenden Projekte.

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